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Moderne Lernstadt Würselen
Für eine bessere Bildung sind Innovationen und ganzheitliche Konzepte an Schulen erforderlich. Die Stadt Würselen hat sich dieser Aufgabe gestellt und gemeinsam mit Partnern aus dem didaktischen und technischen Bereich das Konzept der modernen Lernstadt erarbeitet und umgesetzt. Es bietet Kindern und Jugendlichen in der Schule beste Voraussetzungen für ihre Ausbildung und den Start ins Berufsleben.

In der modernen Lernstadt wurden alle Schulen mit moderner IT ausgestattet, um den Computereinsatz in Schulen so einfach und selbstverständlich zu machen wie das Schreiben an eine Tafel. Aber nicht nur die technische Ausstattung ist ausschlaggebend für den Erfolg. Werner Birmanns, erster Beigeordneter und Projektleiter hierzu: "Nur mit einem klaren schulübergreifenden Konzept, der Einbindung der Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer und auch der Eltern der Schüler aus unserer Stadt konnten wir das Ziel erreichen. Zu den Aufgaben gehörte das didaktische Konzept ebenso wie die Planung der Finanzierung, die Definition der technischen Vorgaben und Starthilfe in der Bedienung für alle Lehrerinnen und Lehrer. Der Einsatz von Computern im schulischen Umfeld wird zunehmend mehr zu einer Selbstverständlichkeit."

Damit kommt der Stadt Würselen eine Vorreiterrolle in der schulischen Bildung zu.

Lernergebnisse im Mittelpunkt
Schülerinnen und Schüler lernen in allen Schulen der Stadt den Umgang mit modernen Medien, und das quasi nebenbei, wenn der Computer in den unterschiedlichsten Fächern zum Einsatz kommt. Recherche, Nutzung von Online-Angeboten und -Netzwerken oder die grafische Umsetzung von Inhalten sind nur einige Beispiele dafür, wie der PC die Wissensvermittlung fächerübergreifend unterstützen kann.

Neue Unterrichtsformen, die sich vom Frontalunterricht hin zur gemeinsamen Erarbeitung von Wissen und Kompetenzen entwickeln, lassen sich nun realisieren. Selbstständige Recherchearbeiten, Gruppenarbeit und die Auswertung der Ergebnisse machen den Unterricht abwechslungsreicher. Das Gleiche gilt für den Einsatz verschiedenster Medien wie Grafiken und Videos. All das steigert die Aufmerksamkeit der Schüler, ermöglicht ihre individuelle Förderung und führt somit zu besseren Lernergebnissen.

Dafür ist es nicht einmal nötig, Lehrer und Schüler mit teuren Hochleistungsrechnern auszustatten. Robuste Notebooks, eine einfach zu bedienende Software und ein schnelles Netzwerk in der Schule sind die Schlüssel zum Erfolg, die in der modernen Lernstadt Würselen umgesetzt wurden. "Wir haben schnell erkannt", so Anne Bläsius, Koordinatorin des Projektes der Stadt Würselen, "dass die technische Ausstattung alleine nicht der Schlüssel zum Erfolg ist. Erst als wir gute Konzepte hatten und Schulungen mit dem Bezug zur Schule – und nicht zur Technik – durchgeführt wurden, ist die Akzeptanz gestiegen. Heute setzen Lehrer aus nahezu allen Schulformen und Unterrichtsfächern Computer ein."

Pädagogische Ziele erreichen
Lehrerinnen und Lehrer können sich um moderne Unterrichtsmethoden kümmern, statt ihre wertvolle Zeit mit der Betreuung von IT zu verbringen. Deshalb hat die Stadt Würselen bei der Auswahl der IT-Umgebung für ihre Schulen auch ein stadtweites Service-Konzept umgesetzt. Es hält alle technisch-administrativen Aufgaben von Lehrern fern. Sie können sich stattdessen darauf konzentrieren, ihren Unterricht modern zu gestalten.

Ob es um die bessere individuelle Förderung geht oder das Vermitteln von Medienkompetenz, überall ist die Unterrichtsgestaltung mit dem Computer eine Hilfe. Lehrerinnen und Lehrern können ihre Schüler individuell mit Lernmaterial versorgen und das Erarbeiten von Lösungen und Ergebnissen in Gruppen fördern. Sie können die Kommunikation im Unterricht verbessern und ihre Schüler mit neuen Methoden zur Aneignung von Wissen vertraut machen. Mit dem Einüben neuer Präsentationsformen bereiten sie ihre Schüler auf die heutigen Anforderungen im Berufsleben vor.

Dabei sind Lehrerinnen und Lehrer weder auf ihre eigenen Fächer noch auf den aktuellen Jahrgang beschränkt. Projekte können interdisziplinär über mehrere Jahrgänge hinweg fortgeführt und den nachfolgenden Jahrgängen zur Verfügung gestellt werden.

Günther Sonnen, Schulleiter des Gymnasiums Würselen: "Natürlich haben wir schon vorher Computer in unserer Schule eingesetzt. Aber durch das neue Projekt nutzen nicht nur die Bereiche Informatik, Physik und Mathematik die Computer unserer Schule, sondern nahezu alle, egal ob Sprachen, Geschichte, Erdkunde oder was auch immer. Die Computer sind gar nicht mehr wegzudenken. Lehrerinnen und Lehrer haben jetzt viel mehr Möglichkeiten unseren Schülern Freiräume für selbstständiges Lernen und Forschen zu eröffnen."

Von der Einschulung bis zum Schulabschluss
Eltern können sich sicher sein, dass ihre Kinder in der modernen Lernstadt die geeignete Schulausbildung erhalten. Durch die modernen Unterrichtsformen werden bessere Lernerfolge erzielt. Die individuelle Förderung ist genauso einfach möglich wie die Vermittlung von modernen Lerninhalten und IT-Kenntnissen, die schon heute in mehr als 90 Prozent aller Berufe gefordert werden. Gabriele Eschweiler: "Mein Sohn Mats besucht im Gymnasium die fünfte Klasse. Natürlich war ich zu Beginn des Projektes skeptisch. Auch ich musste lernen, welche Rolle der Computer für die Schule spielt. Heute bin ich überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war. Mein Sohn hat mit dem Computer mehr Spaß am Lernen."

Dabei kommt es beim Schulwechsel innerhalb von Würselen niemals zu einem Bruch. Die gleiche Ausstattung und die gleichen modernen Lernkonzepte an allen Schulen garantieren, dass Kinder bis zu ihrem Abschluss optimal gefördert werden.

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